02.05.18

Das ist neu beim Derby in Klein Flottbek

Hamburg – Es ist ein legendärer Turnierklassiker, das von J.J.Darboven präsentierte Deutsche Spring- und Dressur-Derby, das wie immer in der Christi Himmelfahrts-Woche vom 9. bis 13. Mai 2018 zelebriert wird. Doch frei nach dem Motto „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“ wartet das Reitsport-Kultevent auch in diesem Jahr mit vielen Neuerungen auf, und zwar sowohl im Springstadion als auch im Dressurviereck. Was aber traditionell ganz sicher erhalten bleibt, sind die alljährlichen Derby-Emotionen: “Das Deutsche Spring- und Dressur-Derby ist für mich jedes Jahr und jeden Tag wie die Nordsee“, philosophiert Turnierchef Volker Wulff: „wie eine Riesenwelle der Emotionen“.

Schon der erste Turniertag steigt voll ins Geschehen ein, denn der Derby-Mittwoch liefert im Preis der Deutsche Vermögensberatung AG — DVAG bereits zum Auftakt in die Turnierwoche die erste Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby, das bekanntermaßen gleichzeitig Wertungsprüfung für die DKB-Riders Tour ist. Die Deutsche Kreditbank AG ist seit vielen Jahren bewährter Partner der Riders Tour im Allgemeinen und von Hamburg im Speziellen. „Das Deutsche Spring- und Dressur-Derby ist für uns ein Schlüsselevent“, erklärt Reiner Johannsen, Standortleiter der DKB Hamburg. „Ein Event, das Aufmerksamkeit auf sich zieht, nachhaltig und zielstrebig ist – das passt zu uns!“

Auch die etablierte und hochfrequentierte Youngster-Tour, erstmals in Form des Equiline Youngster Cup in Hamburg zu Gast, wird sein Debut in Klein Flottbek mit neuem Modus feiern. Ab 2018 wird diese internationale Serie für Nachwuchspferde nämlich getrennt ausgeschrieben, somit treten die acht- und siebenjährigen Springtalente nicht mehr direkt gegeneinander an, sondern in getrennten Wertungen.

Am Turnierdonnerstag, Christi Himmelfahrt, steigen die Dressurreiter ins Derby-Geschehen ein, unter anderem im Preis des Helenenhofes, Familie Schwiebert. Der Grand Prix ist gleichzeitig Teilwertung der prestigeträchtigen Dressurserie MEGGLE Champion of Honour und Qualifikation zum Almased Deutsches Dressur-Derby. Übrigens wird es das 60. Dressur-Derby sein, das in diesem Jahr ausgeritten wird – wie immer spannend und exklusiv im Finale mit drei Spitzenreitern auf internationalem Grand Prix-Niveau mit Pferdewechsel. Das gibt es nur in Hamburg und auch das Jubiläum wird natürlich gebührend gefeiert.

Neben diesem Geburtstag sind auch die U25- und Ponyreiter wieder mit ihrem eigenen Derby dabei. „Das Derby würde, ohne diese beiden Nachwuchstouren, zu einer Veranstaltung, die ihrem Auftrag der Förderung nicht gerecht wird“, so Volker Wulff.

Im Springstadion wird am Feiertag traditionell das Mercedes-Benz Championat von Hamburg entschieden und hier liefert der Sieger alljährlich zwei rasante Ehrenrunden: Eine mit dem vierbeinigen Sportpartner, die andere mit dem Ehrenpreis, einem nagelneuen Auto mit schickem Stern auf der Kühlerhaube.

Der Freitag entscheidet mit dem Preis der Deutschen Kreditbank AG die zweite Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby. Im Dressurviereck gibt es indes eine echte Premiere, denn hier treffen sich internationale Dressurreiter zu den Almased Dressage Amateurs, einer neuen und einzigartigen Serie für ambitionierte Non-Professionals im Viereck. 

Am Turniersamstag steht das Wettkampfgeschehen im Parcours im Zeichen der Longines Global Champions Tour und Global Champions League, denn hier entscheiden sich die Wertungsprüfungen dieser höchstdotierten Serien. Im vergangenen Jahr gab es unvergesslich emotionale Momente, als der Holsteiner Hengst Casall sich 18-jährig topfit mit einem Sieg im Longines Global Champions Tour Grand Prix of Hamburg aus dem Sport verabschiedete. Im Dressurviereck stehen parallel unter anderem die Entscheidungen im Grand Prix Special, dem Deutsche Bank Preis, und in der Grand Prix Kür, gestiftet von Freiherr von Jenisch, auf dem Programm.

Den glanzvollen Schlusspunkt liefert dann der ultimative Derby-Sonntag. Hier entscheidet sich das von J.J.Darboven präsentierte 89. Deutsche Spring-Derby und somit die zweite Etappe der DKB-Riders Tour. „Ich stand selbst schon mal mit einem Polopferd auf dem Wall“, gestand schmunzelnd Albert Darboven, „aber ich bin leider wieder umgedreht. Ich habe größten Respekt vor Pferd und Reiter, die diese Aufgabe meistern“. Er kenne das Derby von Kindesbeinen an und betont: "Das muss unbedingt erhalten bleiben".

Außerdem wird zum 60. Mal das heiß begehrte Blaue Band des Siegers im Almased Deutsches Dressur-Derby vergeben. Im vergangenen Jahr sorgten zwei Stilisten mit Derby-Siegesritte voller Harmonie und Leichtigkeit für Furore, die ausverkaufte Ränge und einen Millionenpublikum an den Bildschirmen begeisterten: Im Parcours war dies der für Slowenien startende Pato Muente mit der zehnjährigen Holsteinerin Zera, im Viereck faszinierte der Brite Emile Faurie mit drei Bestrunden im Kurz-Grand Prix.